Kultur in Sri Lanka  &

Verhalten als Tourist

Sri Lanka,

ehemals Ceylon wurde im Juni 1947 britisches Dominion und am 4. Februar 1948 unabhängig, innerhalb des Britischen Commonwealth. Ceylon wurde am 22. Mai 1972 eine Republik mit dem Namen „Sri Lanka“.

Sri Lanka ist in jeder Hinsicht ein vielfältiges Land.

Wenn Sie den Einheimischen mit Respekt, Toleranz, Offenheit und einem Lächeln im Gesicht begegnen, werden Sie eine unvergessliche Zeit in Sri Lanka erleben und von der Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einheimischen überwältigt sein.

Gerne helfen wir Ihnen als lokale Sri Lanka Experten und Ansprechpartner vor Ort mit Ihrer Reiseplanung und der Umsetzung Ihrer individuellen Wünsche und haben vorab einige wichtige Informationen zu Kultur und dem richtigen Umgang damit als Gast auf der exotischen Insel, zusammengestellt: 

Die Religion hat eine große Bedeutung in der Kultur von Sri Lanka, welche, wie sie aus den folgenden Texten entnehmen werden, einen großen Einfluss auf das Leben der Einwohner und das Verhalten der Touristen hat.

Begrüßung:

Man faltet die Hände auf Kopfhöhe und verneigt sich leicht. Natürlich kann man auch das übliche „hello“ verwenden. Allerdings ist das Händeschütteln zur Begrüßung in Sri Lanka unüblich. Vor allem die linke Hand sollte auf keinen Fall dafür verwendet werden, da diese als unrein gilt.

 

Kleidung:

Die traditionelle Bekleidung der einheimischen Frau ist ein sogenannter Sari. Dies ist ein rechteckiges Tuch, welches ca. 6m breit ist und elegant um den Körper geschlungen wird. Der Sari besteht aus 3 Teilen: dem dekorativen Schulterstück, den schlichten Korpus und die abschließende schmuckvolle Borte am fußläufigen Saum. Darunter wird eine kurze Bluse (Choli) in der Farbe des Saris und ein Unterrock getragen Der Sari lässt aufgrund der Art und Weise die Herkunft der Trägerin erkennen.

Die einheimischen Männer tragen das traditionelle Beinkleid, ein Dhoti, ein langes Stück Stoff, das in der Taille zusammengeknotet und hosenartig um die Beine geschlungen wird. Der Dhoti wird allerdings meist nur noch zu religiösen Anlässen getragen und ist im Alltag meist nur noch bei Männern ärmerer Bevölkerungsschichten oder älteren Männern zu sehen.

Für die Bekleidung als Tourist ist es ideal eine dünne, nicht durchsichtige, lockere Kleidung zu wählen, die aus Respekt vor den Einheimischen die Schultern und Knie bedeckt. Insbesondere wenn man sich nicht in Touristengebieten aufhält oder einen Tempel besucht, sollte darauf geachtet werden. Für einen Tempelbesuch muss man sich nicht verhüllen, ein T-Shirt mit etwa längeren Ärmeln ist vollkommen in Ordnung. Vor dem Tempel muss man seine Kopfbedeckung ablegen und die Schuhe ausziehen.

 

Essen

In Sri Lanka wird ohne Besteck mit der rechten Hand gegessen. Wobei sich die Einheimischen kleine Bällchen formen und mit dem Daumen in den Mund schieben. Die Handfläche berührt dabei niemals das Essen. Die linke, unreine Hand bleibt unter dem Tisch. Meistens bekommt man eine Schale Wasser (teilweise mit einer Limettenscheibe darin) nach dem Essen gereicht. Dies ist für das Waschen der Hände gedacht.

Aber keine Sorge, mittlerweile hat man sich auf das Essverhalten der Touristen eingestellt und bekommt als Touristen das Essen meist mit Besteck gereicht.

Das Essen in Sri Lanka zeichnet sich durch die Vielfalt an Reis- und Currygerichten aus, die von den geschmacksintensiven, einheimischen Gewürzen und einer gehörigen Portion Schärfe leben. Typische Gewürze sind: Knoblauch, Chili, Ingwer, Kreuzkümmel und Koriander.

Für Vegetarier ist Sri Lanka ein Paradies, da viele Einheimische aus religiösen Gründen kein Fleisch essen, gibt es eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten.

Das landestypische Nationalgericht ist Sri Lankan Rice & Curry. Dieses wird von den Einheimischen morgens, mittags und abends in unterschiedlichen Variationen gegessen.

Es besteht aus Reis und mehreren Schälchen mit verschiedenen Currys, die in Kokosnussmilch gekocht werden: Hähnchen/Fisch/Meeresfrüchte-Curry, Verschiedene Gemüsecurrys, Coconut Sambal (scharfe Paste aus Kokosraspeln, Chili und anderen Gewürzen), Dhal (Linsencurry). Dazu wird das traditionelle Papadam gegessen. Dies ist ein sehr dünner, frittierter Fladen, der aus Linsenmehl oder einer Mischung aus Linsen- und Reismehl hergestellt wird.

 

Sprache

Die Mehrheit der Bevölkerung spricht Singhalesisch. Allerdings ist die allgemeine Verkehrssprache englisch.

Übrigens: falls Sie sich wundern warum Ihr Gesprächspartner während der Unterhaltung in Sri Lanka häufig leicht den Kopf schüttelt: Das bedeutet, dass Ihr Gegenüber Ihnen zustimmt.

 

Beziehung/Liebe:

In der Öffentlichkeit sollte man keine Zärtlichkeiten austauschen. Händchenhalten ist erlaubt. Es ist keine Seltenheit, dass in Sri Lanka gleichgeschlechtige Partner Händchen halten, allerdings gilt dies in der Kultur lediglich als Ausdruck gegenseitiger Freundschaft. Wohin gegen Homosexualität in Sri Lanka verboten ist und sogar mit langen Gefängnisaufenthalten bestraft wird.

Religion:

Sri Lanka ist ein Land der religiösen Vielfalt.

Die Mehrheit der Bevölkerung sind Buddhisten, mit ca.70,2 Prozent , die anderen Religionen teilen sich auf in: 12,6 Prozent Hindus, 9,7 Prozent Muslime und 7,4 Prozent Christen (6,1 Prozent Katholiken und 1,3 Prozent andere).

Folgendes gilt es aus Respekt vor den Einheimischen zu beachten:

  • berühre, besteige oder beschmutze auf keinen Fall eine Buddha Statue
  • posiere nicht vor bzw. mit einer Buddha Statue
  • kehre für ein Foto der Buddha Statue niemals den Rücken
  • informiere dich vor dem Fotografieren an den jeweiligen Orten ob dies erlaubt ist
  • betrete einen Tempel ausschließlich barfuß und bedecke Schulter und Knie
  • keine Kopfbedeckung in Tempeln
  • lege kein Abbild Buddhas auf den Boden oder zerstöre eines
  • Rauche nicht in der unmittelbaren Nähe eines Tempels
  • Solltest du ein Buddha Tattoo haben, verdecke dieses – Es gab in der Vergangenheit bereits Fälle, in denen Touristen mit entsprechenden Tattoos des Landes verwiesen wurden
  • Trage keine Kleidung oder Schmuck mit Buddha Abbildungen
  • Keine Berührung mit Mönchen (z.B. Händeschütteln)
  • Des öfteren wird man von Einheimischen eingeladen, da sie ein sehr gastfreundliches Volk sind. Am Besten nimmt man ein kleines Gastgeschenk mit – jedoch sollte man sich nicht wundern, wenn dieses beiseite gelegt wird, da es in Sri Lanka üblich ist, die Geschenke nicht zu bejubeln und nicht im Beisein anderer zu öffnen
  • Ebenso darf man sich nicht wundern, wenn man bei einer Einladung zum Essen alleine ist, da es als höflich gilt, wenn der Gast zuerst isst und der Gastgeber später nachdem der Gast das Haus verlassen hat.
  • Auch bevor du eine Wohnung betrittst ziehe die Schuhe aus und zeige niemals mit der Fußsohle auf andere. Da der Fuß als unrein gilt, könnte dies als Beleidigung aufgefasst werden.
  • Esse nicht mit der linken Hand oder reichte jemandem etwas damit, da die linke Hand als unrein gilt
  • Generell gilt: du solltest stehts lächeln und versuchen es zu vermeiden direkte Kritik auszuüben, da dies nicht üblich ist und zu einem Gesichtsverlust führt

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